Eure Veranstaltung beim Münchner Klimaherbst
Der Münchner Klimaherbst ist eine Veranstaltungsreihe, die über Klimawandel informiert und Möglichkeiten zum Klimaschutz aufzeigt. Zu einem jährlich wechselnden Themenschwerpunkt finden in ganz München Veranstaltungen statt, die von uns und unseren vielen Partnerorganisationen angeboten werden. Neben Vorträgen und Diskussionen gibt es auch zahlreiche interaktive Formate wie Workshops, Exkursionen und Planspiele.


2026 findet der Münchner Klimaherbst erstmals das ganze Jahr über statt. Diesmal zum Themenschwerpunkt „Klimaanpassung, Resilienz und das gute Leben“ (AT). Ihr habt Lust, euch 2026 mit einer eigenen Veranstaltung zu beteiligen? Folgend bekommt ihr alle wichtigen Infos dazu.
Die nächsten Planungstreffen
2. Planungsrunde
2. Planungsrunde
2026 findet der Münchner Klimaherbst das ganze Jahr über statt – mit dem Schwerpunktthema „Klimaanpassung, Resilienz und das Leben“. Ihr möchtet euch mit einer eigenen Veranstaltung einbringen? Dann kommt gerne […]Häufige Fragen
Was ist der Münchner Klimaherbst?
Der Münchner Klimaherbst ist eine Veranstaltungsreihe und Plattform. Er findet 2026 zum 20. Mal statt. Ziel dieser Veranstaltungsreihe ist es, Münchnerinnen und Münchner zum Klimawandel zu informieren und ihnen Möglichkeiten zum Klimaschutz aufzuzeigen. In jedem Jahr hat der Münchner Klimaherbst einen thematischen Schwerpunkt – 2026 widmen wir uns dem Thema „Klimaanpassung, Resilienz und das gute Leben“ (AT). Wichtig ist uns dabei: Alle Veranstaltungen sollten einen klaren Bezug zu Klimakrise, Klimaschutz, Klimagerechtigkeit und/oder Klimaanpassung haben.
An wen richtet sich der Münchner Klimaherbst?
Prinzipiell geht der Klimawandel natürlich uns alle an – wir fokussieren uns aber besonders auf Menschen, die in München leben. Da es aber selbst für alle Münchner:innen leider keine gemeinsame Ansprache gibt, scheint es uns umso wichtiger, dass alle Veranstaltenden sich vorher genau überlegen, welche Zielgruppen sie mit ihrer Veranstaltung ansprechen wollen und was sie bei den Teilnehmenden bewirken möchten.
Mit dem Klimaherbst.YOUTH gibt es eine Reihe in der Reihe. Die Veranstaltungen richten sich dabei – je nach euren Angeboten – an Kinder, Jugendliche und/oder Multiplikator:innen.
Welchen thematischen Schwerpunkt hat der Münchner Klimaherbst 2026?
2026 dreht sich im Münchner Klimaherbst alles um „Klimaanpassung, Resilienz und das gute Leben“. Die Klimakrise ist Realität – es geht nicht mehr nur um Minderung von Emissionen, sondern auch um die Anpassung an unumkehrbare Folgen. Der Begriff Klimaanpassung ist bislang stark technokratisch besetzt und wenig mit sozialen Fragen oder Alltagsbezug verknüpft. Wir möchten diesen Mangel beheben, konkrete Handlungsoptionen aufzeigen und gesellschaftliche Debatten anregen: Was bedeutet ein „gutes Leben“ auf einem heißer werdenden Planeten? Wie können Klimagerechtigkeit und Resilienz zusammengedacht werden? Weiter unten findet ihr nochmal eine ausführlichere Beschreibung des Jahresthemas 2026.
Wann findet der Münchner Klimaherbst 2026 statt?
2026 wird sich die Veranstaltungsreihe nicht nur auf den Herbst beschränken, sondern das ganze Jahr über stattfinden. Ihr könnte also flexibel eure Veranstaltungsideen einreichen.
Warum mitmachen?
Durch die Beteiligung beim Münchner Klimaherbst kommt ihr in den Austausch mit anderen Organisationen und Einrichtungen, die an den gleichen Themen wie ihr arbeiten. Gemeinsam erreichen wir mehr Sichtbarkeit, machen wirkungsvolle Veranstaltungen und nehmen auch Einfluss auf den politischen Diskurs in München. Bei allen Fragen – ob konzeptionell, inhatlich oder zur Bewerbung – erhaltet ihr Unterstützung durch das Netzwerk und das Klimaherbst-Team.
Wie kann man mitmachen?
Veranstaltungen im Münchner Klimaherbst können sowohl von Organisationen und (unter gewissen Voraussetzungen) Unternehmen, als auch von Privatpersonen angeboten werden. Wenn ihr ein passendes Format für das Jahresthema 2026 habt und damit gerne in die Veranstaltungsreihe aufgenommen werden möchtet, dann nehmt am besten einfach Kontakt mit uns auf und kommt zu einem der Planungstreffen. Das nächste findet am 9. Februar 2026 statt. Ihr wart schon mit uns im Austausch und möchtet eure Veranstaltung offiziell einreichen? Dann klickt einfach auf den Button!
Was macht das Team vom Netzwerk Klimaherbst?
Wir überlegen uns mit unseren Mitgliedern das Schwerpunktthema, entwickeln dazu gemeinsam mit den Partner:innen ein Konzept und sammeln und koordinieren die Veranstaltungen.
Die Bewerbung der Veranstaltungsreihe erfolgt über Printmedien wie das Klimaherbst.MAGAZIN. Außerdem sorgen wir auch durch Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (Social Media, Newsletter, Stände bei Straßenfesten o.Ä.) dafür, dass das Programm bekannt wird. Zudem bieten wir Unterstützung in Form von Weiterbildungsangeboten und können in bestimmten Fällen auch finanzielle Unterstützung leisten, beispielsweise um Referent:innenhonorare oder Teilnehmendengebühren zu übernehmen. Wir beraten euch auch gerne in anderen Bereichen individuell, z.B. bei inhaltlichen Fragen oder organisatorischen Herausforderungen.
An wen kann ich mich bei Fragen wenden?
Projektleitung der Veranstaltungsreihe ist Maria Weise. In fachlichen und politischen Anliegen wendet euch an Helena Geißler. Alle Kontaktdaten findet ihr hier:
Maria Weise
Projektleitung des Münchner Klimaherbst
E-Mail: maria.weise@klimaherbst.de
Tel: 0176 34 66 77 25
Helena Geißler
Klimaschutzreferentin des Netzwerk Klimaherbst e.V
E-Mail: helena.geissler@klimaherbst.de
Tel: 0172 86 30 399
Weitere Kontaktmöglichkeiten:
E-Mail: info@klimaherbst.de
Tel: (089) 599 080 50
Klimaanpassung, Resilienz und das gute Leben
Der Münchner
Klimaherbst 2026
Jan. – Dez.
Die Klimakrise ist keine entfernte Zukunftsbedrohung mehr, sondern bereits spürbare Realität. Durch den jahrzehntelangen Ausstoß von Treibhausgasen hat die Erderhitzung ein Niveau erreicht, das schon heute messbare Veränderungen verursacht – und sich in den kommenden Jahren weiter verstärken wird. Während es entscheidend bleibt, die Emissionen drastisch zu reduzieren, müssen wir uns gleichzeitig auf die unvermeidbaren Folgen einstellen. Die zentrale Frage lautet daher: Wie können wir auf einem heißeren Planeten gut leben?
Klimaanpassung umfasst Maßnahmen, die notwendig sind, um den Folgen extremer Hitze, Starkregen, Dürre oder steigender Meeresspiegel zu begegnen. Dazu zählen etwa ein verbesserter Katastrophenschutz, neue Bauweisen, angepasste land- und forstwirtschaftliche Praktiken oder hitzeresistente Gestaltung öffentlicher Räume. Auch Veränderungen im Arbeitsalltag, im Gesundheitswesen und in der Infrastruktur spielen eine wichtige Rolle.
Resilienz beschreibt die Fähigkeit von Individuen, Gemeinschaften und Ökosystemen, mit den Folgen der Erderhitzung so umzugehen, dass sie langfristig bestehen können. Es geht darum, Schocks auszuhalten, sich zu erholen und gestärkt daraus hervorzugehen. Doch ist gesellschaftliche Resilienz das richtige Ziel – und wie viel davon können wir überhaupt beeinflussen?
Anpassung und Resilienz werfen zudem grundlegende Gerechtigkeitsfragen auf: Wer profitiert von Schutzmaßnahmen – und wer wird übersehen? Wie verhindern wir, dass privilegierte Gruppen noch stärker bevorteilt werden? Welche Verantwortung tragen wohlhabende Länder gegenüber Regionen, die besonders stark betroffen sind? Und wie können Anpassung, globale Solidarität und Fragen von Flucht und Migration zusammengedacht werden?
Neben den großen Fragen geht es auch um praktische Antworten: Welche erfolgreichen Beispiele für Anpassung und Resilienz gibt es bereits weltweit? Was können wir daraus lernen? Welche Rolle spielen Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft? Und wie gelingt es, Menschen für Anpassungsprozesse zu begeistern – vielleicht sogar über das Gefühl von Selbstwirksamkeit, Beteiligung und Zusammenhalt?
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